Lehr- und Lernarrangements,
- in denen die Qualität des Verstehens naturwissenschaftlicher Phänomene und Begriffe im Vordergrund steht,
- bei denen zentraler Wert darauf gelegt wird, dass selbständig gelernt wird (z.B.Wagenschein-Didaktik)
benötigen explizite Beschreibungen individueller Verstehensprozesse. Hierzu eignen sich phänomenographische Forschungsmethoden (z.B. Marton, 1986). In der Folge früherer Arbeiten zur Erhebung unterschiedlicher [Verstehens-]Zugriffsmodi wurde eine eigene Methodenvariante entwickelt - chaining [non-]understanding -, die durch Gegenüberstellung von explizitem Nichtverstehen mit dem Gemeinten versucht, unterschiedliche, typische Zugriffsmodi zu erfassen. Solche Zugriffsmodi zu kennen, um die konkreten Verstehensschwierigkeiten von Schülerinnen und Schülern zu beurteilen, ist das Ziel der phänomenographischen Fallanalysen.
Ergebnis:
Im Berichtszeitraum wurde eine phänomenographische Analyse zum Verstehen eines mathematischen Problems zusammen mit Dr. Markus Rehm erstellt. Weiterhin erschien ein Bericht über ein von mir im Rahmen der ESERA-Konferenz in Thessaloniki organisiertes methodologisches Symposium.