Ethogramme - Untersuchung zu Vorstellungen von Kindern über die Gestalt von Tieren am Beispiel von Wildgänsen
Projektdauer:
05.07.18 bis 05.10.21
Kurzinhalt:
Zum Schutz biologischer Vielfalt gehört neben dem Schutz der Arten, der Lebensräume und des Klimas auch die adäquate Bildung nachfolgender Generationen. Wie können Kinder und Jugendliche so gebildet werden, dass sie im Erwachsenenalter effektiv dazu beitragen, die Vielfalt unseres Planeten zu erhalten?
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Methoden der Verhaltensbiologie zur Förderung der Qualität von Naturerfahrungen, biologischem Denken und der Förderung der Beobachtungsgabe bei Kindern beiträgt. Die Schule sollte einen Raum für die bewusste Wahrnehmung unserer Natur schaffen. Eine Voraussetzung dafür ist die genaue Beobachtung. Die Studie dient auch zur Untersuchung von Formen naturbezogener Intelligenz bei Kindern.
Am Beispiel von Ethogrammen zu Wildgänsen und teilnehmenden Beobachtungen originaler Begegnungen wird erforscht, welche Vorstellungen Kinder von der Gestalt und dem Verhalten von Wildtieren entwickeln. Es wird vermutet, dass das Alter der Kinder einen Einfluss auf die Naturwahrnehmung hat.
Ergebnis:
Erste Ethogramme geben deutliche Hinweise auf Dimensionen der Wahrnehmung des Verhaltens und der Gestalt wilder Tiere. Die Auswertung erfolgt inhaltsanalystisch. Aus den Ergebnissen können schließlich Handlungsempfehlungen für Bildungskontexte abgeleitet werden.