,Girls' Digital Camps" Transfer in den Wirtschaftsregionen Rhein-Neckar, HeilbronnFranken und fünf weiteren Wirtschaftsregionen
,Girls' Digital Camps" Transfer
Projektdauer:
04.01.21 bis 30.09.23
Kurzinhalt:
Um der Diskrepanz gleicher kognitiver IT-Fähigkeiten bei Jungen und Mädchen einerseits und andererseits sehr unterschiedlicher Interessenslagen bezüglich IT und damit verbundener unterschiedlicher Lebenswege, insbesondere in der Studien- und Berufswahl entgegenzutreten, zielt das hier vorgestellte Projekt darauf ab, schon möglichst früh das IT-Interesse bei Mädchen zu wecken und ihnen die Möglichkeit zu geben, in einem geschütztem Umfeld entsprechende Kompetenzen aufzubauen und sie so langfristig für ein entsprechendes Studium bzw. einen entsprechenden Beruf zu motivieren.
Das hier vorgestellte Projekt ist ein Verbund der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dem gemeinnützigen Verein didaktik-aktuell e.V. (beide Wirtschaftsregionen Rhein-Neckar) und der experimenta Heilbronn (Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken). Zusätzlich ist eine enge Kooperation und Verzahnung inklusive gemeinschaftlicher Ressourcennutzung mit dem Verbundprojekt der Wirtschaftsregionen Stuttgart, Neckar-Alb und Ostwürttemberg (S/NA/OW) beabsichtigt. Das Projekt zielt darauf ab, die Vorerfahrungen der Antragsteller aus mehreren Drittmittel geförderten Projekten zur Förderung von Schülerinnen in MINT und besonders die Erkenntnisse des Projektes „Girls´ Digital Camps“ zu nutzen, um Schülerinnen der Klassen 6-8 fundierte IT-Kompetenzen zu vermitteln. Das Angebot besteht aus breit angelegten Basiskursen sowie Vertiefungskursen und soll in den Wirtschaftsregionen auch im ländlichen Raum möglichst weit ausgerollt werden. Es wird so gestaltet, dass es auch auf weitere Regionen übertragbar ist. Die Basiskurse sind modular aufgebaut und behandeln in insgesamt 45 Stunden mindestens fünf Themenschwerpunkte. Im Laufe des Projekts werden mindesten zehn Module (bspw. Umgang mit Online-Arbeitsplattformen und Social Media, Webseiten, Bildbearbeitung, Grundlagen der Programmierung, Robotik, Mikrocontroller, App-Entwicklung, 3D-Druck und Künstliche Intelligenz) mit entsprechenden Unterrichts- und Online-Materialien entwickelt, aus denen die Basiskurse entsprechend der Anforderungen der jeweiligen Schulen und der entsprechenden Zielgruppen angepasst werden können. Thematisch werden interdisziplinäre Bereiche behandelt, die für die Schülerinnen einen interessanten, motivierenden und niederschwelligen Zugang ermöglichen.
Sofern es die Corona-Situation zulässt, werden die Girls´ Digital Camps (Basiskurse) als Präsenzkurse direkt in den Kooperationsschulen sowie schulübergreifend in bestimmten Einrichtungen (bspw. in der PH Heidelberg) durchgeführt. Sie enthalten aber immer auch einen erheblichen Online-Anteil (mind. 50%), der über Selbstlern-Online-Kurse und Online-Tutorien abgedeckt wird. Zusätzlich beinhalten die Basiskurse Firmenbesuche, Veranstaltungen zur Berufsorientierung und Kontakte zu Rolemodels, wobei auch diese Komponenten (teilweise) virtuell stattfinden. Insgesamt sollen mit den Basiskursen über die gesamte Projektlaufzeit mindestens 300 Schülerinnen pro Wirtschaftsregion erreicht werden.
Während die Basiskurse einen breiten Überblick über wichtige IT-Themen geben, sollen die sich anschließenden Vertiefungskurse den Schülerinnen eine Möglichkeit bieten, sich mit für sie besonders interessanten Themen intensiver zu befassen. Dabei können die Schülerinnen zwischen mindestens fünf Themen (Internet of Things, Programmierung mit Snap!, Mikrocontroller & Art, Videoproduktion, Künstliche Intelligenz) wählen. Neben unterschiedlicher thematischer Ausrichtung werden auch verschiedene Kursformate (bspw. Ferienkurse an der eigenen Schule oder an zentralen Standorten, Wochenend-Kurse, Online-Kurse) angeboten. Für die Vertiefungskurse werden insgesamt 150 Teilnehmerinnen pro Wirtschaftsregion angestr