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Individual Digital Readiness (IDR) als Gelingensbedingung für digitale Bildung in einer (post-)pandemischen Welt
Steinbacher, J. (2024). Individual Digital Readiness (IDR) als Gelingensbedingung für digitale Bildung in einer (post-)pandemischen Welt. Heidelberg Pädagogische Hochschule Heidelberg.DOI: https://doi.org/10.60497/opus-1674
Abstract
Ausgehend von einer Krisensituation – den Herausforderungen und Belastungen durch die pandemiebedingte Umstellung auf Emergency Remote Teaching (ERT) – wird mit der Individual Digital Readiness (IDR) als Bereichsspezifität von Resilienz ein theoriegeleitetes und evidenzbasiertes Konzept vorgeschlagen, das sich mit den Gelingensfaktoren einer erfolgreichen Adaptation an digitale Lehr-/Lernbedingungen beschäftigt und das sowohl im Hinblick auf die Bewältigung zukünftiger Katastrophen als auch im Hinblick auf sich verändernde Lehr- und Lernkulturen über die COVID-19-Pandemie hinaus relevant sein wird.
Basierend auf Resilienz als theoretischem Rahmen wurde ein explorativ-sequenzielles Mixed-Methods-Design durchgeführt, um 1) adaptive (resiliente) Verhaltensreaktionen auf ERT zu identifizieren und von nicht-adaptivem Verhalten zu unterscheiden und 2) auf der theoretischen Konzeptualisierung aufbauend die Anpassungsfähigkeit an digitale Lehr-/Lernbedingungen zu operationalisieren. Hinweise auf Adaptationsprozesse konnten zu acht Hauptkategorien verdichtet werden: Lösungsorientierung, Digitale Sozialität, Reflexivität, Lernbereitschaft, Selbstorganisation, Zukunftsorientierung, Technikaffinität, Digitale Partizipation. Es wurde eine ökonomische Kurzskala (IDR-24) mit drei Items pro Merkmalsdimension entwickelt und validiert, die es erlaubt, die individuelle Ausprägung der IDR in ihren unterschiedlichen Facetten zu erfassen, Handlungsempfehlungen abzuleiten und Ansatzpunkte zur Intervention aufzuzeigen.
Sprache: Deutsch
Art der Begutachtung: kein Peer Review(Keine Angabe)
Print: Nein
Online: Ja, mit Open Access aber ohne CC-Lizenz
Datenmedium: Nein