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Aktuelle Kontaktdaten

Prof. Dr. phil. Knaus, Thomas

Professor; Fak. 2 - Medienpädagogik
Icon fuer AdresseAnschrift:
Im Neuenheimer Feld 561 (A-333)
D-69120 Heidelberg, Baden-Wuerttemberg, Germany


Icon Mail knaus[at]ph-heidelberg.de
Icon Homepage https://thomas-knaus.de/
OrcID: 0000-0002-4241-0839

Forschungsschwerpunkte:
Medienpädagogik und Bildungsinformatik unter den Bedingungen von Mediatisierung, Digitalisierung und (generativer und kommunikativer) Künstlicher Intelligenz (KI); Bildung im Spannungsfeld von Mensch und Maschine; Generative KI in Schule und Hochschule; Digitaler Wandel in Bildungseinrichtungen; Wissenschaftstheoretische und methodologische und empirische Grundlagen der Medienpädago

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Projekte

Fak. 2 • Medienpädagogik
Projekt-ID:1131 • Ausrichtung: international • 102 020 911 • Zeitraum: 01.10.26 bis 31.03.28
Forschungsprojekt
akt. laufend

Künstliche Intelligenz und Ko-Kreativität – Bildung im Spannungsfeld von Mensch und Maschine
Artificial Intelligence and Co-Creativity in Education
Projekt-ID:1133 • Ausrichtung: international • [folgt] • Zeitraum: 01.07.16 bis 30.09.41
Forschungsprojekt
akt. laufend

Fortführung und Operationalisierung des konzeptionellen Frameworks „Frankfurt Dreieck“
Continuation and Operationalization of the Conceptual Framework “Frankfurt Triangle”
Projekt-ID:1134 • Ausrichtung: national • 102 022 404 • Zeitraum: 13.10.14 bis 30.09.41
Forschungsprojekt
akt. laufend

Forschungswerkstatt Medienpädagogik (Kooperations- und Publikationsprojekt)
Media Education Research Workshop

Publikationen

Alle20262025202420232022
Vortragohne Peer ReviewDeutsch

Don’t believe the Hype – It's a Sequel... die Bedeutung generativer KI für Bildung

Knaus, T. (2026). Don’t believe the Hype – It's a Sequel.. die Bedeutung generativer KI für Bildung. Weingarten.

Abstract
Vortrag "Don’t believe the Hype – It's a Sequel... die Bedeutung generativer KI für Bildung" im Rahmen der Ringvorlesung "Wandel oder Transformation – die Bedeutung der KI für zukunftsfähige Bildung" der PH Weingarten am 20. Mai 2026
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Vortragohne Peer ReviewDeutsch

The Ban Society? Generative KI, globale Social-Media-Bans und das Ende der Medienbildung

Knaus, T. (2026). The Ban Society? Generative KI, globale Social-Media-Bans und das Ende der Medienbildung. Heidelberg.

Abstract
Vortrag "The Ban Society? Generative KI, globale Social-Media-Bans und das Ende der Medienbildung" an der Heidelberg University of Education | PH Heidelberg – PHHD zugleich "ruf-induzierte Standortverlagerungsvorlesung" (AKA "Antrittsvorlesung") und Feierstunde zur Bewilligung des DFG-Projekts "KI und Ko-Kreativität – Bildung im Spannungsfeld von Mensch und Maschine" (Fördernummer: 590359763) im kleinen hochschulöffentlichen Kreis am 18. Juni 2026
Noch kein Titelbild vorhanden
ArtikelOpen Access · CCPeer ReviewDeutsch

Keine Bildung ohne Subjekt?

Swertz, C. & Knaus, T. (2026). Keine Bildung ohne Subjekt? MedienImpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, 64(2), 1-50.

Abstract
Wir diskutieren über Bildungsphilosophie, Kommunikationstheorie und Künstliche Intelligenz im Bildungskontext (AIED). Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass mit KI-basierten Medien- und Kommunikationsformen Praktiken des menschlichen Austauschs und der Wissensproduktion verändert werden. Damit geraten implizite Annahmen über Subjektivität, Agency und Bildung neu in den Blick und bestehende explizite Antworten auf aufgeworfene Probleme sollten neu bewertet werden. Im dialogischen Austausch werden klassische und aktuelle Perspektiven der Bildungsphilosophie, der Kommunikationstheorie und der Informatik diskutiert und zueinander in Beziehung gesetzt. Reduktionistische Vorstellungen des Menschen als ‚Gehirnmaschine‘ werden ebenso problematisiert wie verkürzte Deutungen von Subjektivität als bloß emergente Eigenschaft technischer Systeme. Demgegenüber wird Lernen als ein erkenntnistheoretischer Prozess gefasst, der an reflexive Selbstbeobachtung und pädagogische Souveränität gebunden bleibt. Auf dieser Grundlage wird im Beitrag eine differenzierte, kreative und konstruktive medienpädagogische Position entwickelt, die zentrale Bildungsbegriffe neu schärft und Orientierungen für eine kritisch-reflektierte Medienkompetenzförderung mit und über KI anbietet.
Titelbild: Keine Bildung ohne Subjekt?
Vortragohne Peer ReviewDeutsch

Lehre im (digitalen) Wandel

Knaus, T. (2025). Lehre im (digitalen) Wandel. Heilbronn.

Abstract
Keynote "Lehre im (digitalen) Wandel" zur Eröffnung des Fachtags „Lehre im Wandel – Hochschulen in der digitalen Transformation“ der Hochschule Heilbronn im Sommersemester 2025 am 08. April 2025
Noch kein Titelbild vorhanden
Vortragohne Peer ReviewDeutsch

Maschine und Bildung - Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI?

Knaus, T. (2025). Maschine und Bildung - Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI? Mainz.

Abstract
Vortrag "Maschine und Bildung - Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI?" im Rahmen der interdisziplinäre Vortragsreihe "Maschine und Moral" des Studium generale der Johannes Gutenberg-Universität Mainz am 16. Juni 2025
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Das Ende der Erziehung?

Knaus, T. (2025). Das Ende der Erziehung? MedienImpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, 63(4), 1-13.

Abstract
Derzeit wird in den deutschsprachigen Ländern – wie in vielen anderen Ländern – ein Handyverbot an Schulen sowie ein Social-Media-Verbot für Kinder beziehungsweise eine Altersgrenze für Jugendliche diskutiert. Während Österreich seit 2025 ein bundesweites Handyverbot für die ersten acht Schulstufen eingeführt hat, setzen in der Schweiz vor allem einzelne Kantone auf restriktivere Regelungen, gestützt durch eine breite gesellschaftliche Zustimmung. In beiden Ländern wird – ebenso wie in Deutschland – über stärkere Regulierungen und technische Altersverifikationen in sozialen Medien diskutiert. Diese Diskussionen stehen exemplarisch für die wachsende Verunsicherung im Umgang mit digitalen Medien in Kindheit und Jugend – und zugleich für die Frage, ob Reglementierungen an die Stelle pädagogischer Auseinandersetzung treten sollen.

Ein Blick nach Australien, das als eines der ersten Länder weltweit weitreichende Handy- und Social-Media-Verbote eingeführt hat, kann helfen, diese Entwicklungen im deutschsprachigen Raum kritisch einzuordnen. Just dieses Ziel verfolgt der vorliegende Beitrag.
Titelbild: Das Ende der Erziehung?
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Frankfurt Triangle for Education in the Digital World

Brinda, T., Brüggen, N., Diethelm, I., Knaus, T., Kommer, S., Kopf, C., Leschke, R., Missomelius, P., Tilemann, F. & Weich, A. (2025). Frankfurt Triangle for Education in the Digital World. MedienPädagogik: Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, 2025, 186-198.

Abstract
Contemporary communication and social interaction are being increasingly influenced by media and technology, systems, and platforms that are based on digital principles and artificial intelligence. To date, there has been no clear set of interdisciplinary theories or models that go beyond the academic discourses within the individual disciplines. There has therefore been no framework within which to classify the current opportunities, challenges and responsibilities facing a digital society and how to approach education from a theoretical and conceptual perspective. In recognition of the fact that digitalization and AI cannot be viewed from a single disciplinary perspective, a group of authors from Germany, Austria and Switzerland – consisting of scholars from computer science, media education and media studies – developed the Frankfurt Triangle (Brinda et al. 2020). The Frankfurt Triangle is the result of intensive interdisciplinary discussion. Its goal is to develop a collaborative theoretical and conceptual model on which to base the perspectives and dimensions of education in a digital world. The initial impetus for this augmentation of the Dagstuhl Declaration from 2016 came from two workshops took place in Frankfurt am Main, Germany. Incorporating a threefold perspective on a) structures and functions of technology and media, b) interrelations with culture and society, and c) interaction in terms of use, agency and subjectification, the model provides an orientational framework for the analysis, reflection and active creation of artifacts and phenomena in a world shaped by digital media, technology, systems, and platforms.
The model was originally developed in German and has not yet been translated into other languages. Furthermore, scientists have repeatedly pointed out at international conferences and in academic exchanges that no attempts have yet been made in other language areas to develop a comparable interdisciplinary model. Hence, in order to make the approach accessible to international scholars, the model and accompanying text have been translated into English. This paper describes the model, its function and usage, and outlines possible additional developments and future connections. The introductory text also briefly describes the context in which the model was developed, and its development since its inception.
Titelbild: Frankfurt Triangle for Education in the Digital World
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Ko-kreativ mit Maschinen – generative und kommunikative KI als kreative und kritische Impulsgeberin in der Schule

Knaus, T. (2025). Ko-kreativ mit Maschinen – generative und kommunikative KI als kreative und kritische Impulsgeberin in der Schule. MedienImpulse – Beiträge zur Medienpädagogik, 63(3), 1-60.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:33974
  • ISSN2307-3187
  • StichworteKünstliche Intelligenz; Kunst; Digitale Medien; Kreativität; Mensch-Maschine-Beziehung; Schulpädagogik; Medienpädagogik; Schule; Unterricht; Unterrichtsbeispiel; Unterrichtskonzeption; Lernprozess; Lerntheorie; Spontaneität; Unbes
Abstract
Der Beitrag diskutiert aus medien- und schulpädagogischer Perspektive, wie kommunikative und generative KI ästhetische, kreative und spielerische Lernprozesse in Schule und Unterricht anregen können. Zu Beginn wird das Verhältnis von menschlicher und maschineller Kreativität theoretisch-konzeptionell diskutiert; kritisch reflektiert werden außerdem die behavioristisch geprägten Lernlogiken vieler digitaler Bildungs- und Lern-Apps, die Lernende auf enge, vorgegebene Lernpfade beschränken. Im Zentrum steht die Frage, wie KI nicht als „Drill-and-Practice-Maschine“ oder als „non-konstruktiver Shortcut“, sondern als Impulsgeberin für ko-kreative Lernformen Lehrer*innen im Unterricht unterstützen kann. Anhand praxisnaher Beispiele – von kollaborativen Text- und Bildproduktionen über kreative und kritische Datenvisualisierungen bis hin zu hybriden Kunstprojekten – zeigt der Beitrag, wie Schüler*innen zu forschenden, gestaltenden und reflektierenden Akteur*innen werden können. Er plädiert für eine kritisch-reflektierte Medienbildung, in der Lehrer*innen mit der KI als ko-kreative Partnerin zusammenarbeiten.
Titelbild: Ko-kreativ mit Maschinen – generative und kommunikative KI als kreative und kritische Impulsgeberin in der Schule
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Thomas Knaus im Gespräch mit... Christian Spannagel

Spannagel, C. & Knaus, T. (2025). Thomas Knaus im Gespräch mit.. Christian Spannagel. Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2025(25), 1-27.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:34151
  • ISSN2190-4790
  • StichworteMedienpädagogik; Informatik; Mathematik; Künstliche Intelligenz; Hochschuldidaktik; Schulorganisation; Lehrerbildung; Digitale Medien; Digitalisierung; Lehramtsstudium; Lehrform; Coronavirus; Pandemie; Online-Angebot; Schulgesetz; Heidelberg; Lu
Abstract
Der Professor für Mathematik und ihre Didaktik aus Heidelberg und der Professor für Erziehungswissenschaft aus Ludwigsburg teilen viele Gemeinsamkeiten: Zum Beispiel ihr Interesse für digitale Medien und deren Potentiale. Oder ihr Engagement für die mediengestützte Hochschullehre: Sie denken über ‚gute Lehre‘ nach und beschreiten dabei immer wieder neue und bisher unausgetrampelte Pfade. Oder auch ihr Einsatz für die sinnvolle Digitalisierung von Hochschulen, für die Wissenschaftskommunikation und den sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Lehr- und Lernsituationen. Die kreative und mediengestützte Hochschullehre ist eines der Themen, für die Christian Spannagel und Thomas Knaus vor zwei Jahrzehnten noch werben mussten. Spätestens seit Corona denken noch ein paar weitere Hochschullehrer*innen über allzu etablierte Selbstverständlichkeiten zu ‚guter Lehre‘ nach und hat sich die Bereitschaft in der Hochschuldidaktik mit digitalen Medien und neuen Formaten zu experimentieren deutlich erhöht. Bereits abzusehen ist, dass generative und kommunikative KI in den nächsten Jahren nicht nur die etablierten Prüfungsformate in Frage stellen wird, sondern auch große Potentiale für die lernförderliche Individualisierung von Lehr- und Lernprozessen bieten wird. Digitale Medien und KI haben die Hochschullehre erreicht und die meisten Universitäten und Hochschulen haben außerdem entdeckt, dass Digitalisierung keine lästige Pflichtaufgabe ist, sondern eine große Chance und eine wichtige Gestaltungsaufgabe. Mission accomplished? Können sich die beiden nun häufiger im #freeyouroffice auf einen Kaffee treffen? Könnten sie… wenn es inzwischen nicht schon wieder zahlreiche neue Themen gäbe. Themen wie das neue Fach ‚Informatik und Medienbildung‘ im kürzlich relaunchten baden-württembergischen Schulgesetz, über das der Informatiker und der Medienpädagoge sich auch trefflich streiten können. Dank ihrer südhessischen Wurzeln und ihres friedliebenden Gemüts geht ihr Streit aber glücklicherweise vergleichsweise glimpflich aus. (DIPF/Orig.)
Titelbild: Thomas Knaus im Gespräch mit... Christian Spannagel
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Why AI matters for education—an exploration in seven arguments

Knaus, T. (2025). Why AI matters for education—an exploration in seven arguments. Zeitschrift für Bildungsforschung – ZBF, 511(7), 1-21.

Abstract
This article examines why education science should expand its theories and fields of practice to include AI. Studying media innovations genealogically reveals that media have consistently been a source of new opportunities for individuals and societies. Yet historically, these new opportunities have proven to be contingent upon certain essential preconditions: for instance, the printing press granted the masses improved access to education, but only if the population was broadly literate. Social media platforms are no different: they offer individuals a public voice, yet they are only trustworthy tools of social communication in the presence of critical users. Many in the contemporary public debates are therefore calling for ‘AI literacy’ in curricula. However, such concepts often reduce the subject to a mere (tool) user. They also fail to show how individuals can develop competencies if there is no clearly determinable agent involved whose actions are subject to our evaluation and criticism? It is therefore no longer sufficient to focus on subjective user skills alone, and even new specific literacy models are of limited help. Instead, what is needed is an augmented theoretical understanding of media education that encompasses the individual and social dimension of AI. This is because societies shaped by mediatization and digitalization require an education system that enables individuals to engage with media and technology in a critical, empowered, and socially responsible way. This in turn will allow individuals to participate in society in a self-determined and critical manner, and to actively and creatively shape media, technology and society themselves. To understand why this is crucial, this article examines the underlying functions of AI-based media as interdisciplinary “translation” and elaborates on their significance for an expanded theoretical understanding of educational science. The relevance of this conceptional expansion is illustrated in seven arguments that explain why education should engage with AI in theory and practice.
Titelbild: Why AI matters for education—an exploration in seven arguments
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Educational Impulses for Redesigning (Online) Teaching in the Post-Pandemic World—A Discussion and Evaluation of Lessons Learned

Knaus, T. (2024). Educational Impulses for Redesigning (Online) Teaching in the Post-Pandemic World—A Discussion and Evaluation of Lessons Learned. Weizenbaum Journal of the Digital Society – WJDS, 4(4), 1-36.

Abstract
This article reflects on the challenge of online teaching from the perspective of media didactics, a perspective that gained prominence during the COVID-19 pandemic. The qualitative-reconstructive study reflects on 65 multidisciplinary papers written during the pandemic. Together, these studies empirically examine the challenges, achievements, and failures of the first large-scale experiment in university teaching during that time and include quantitative empirical studies and qualitative first-hand accounts from university lectures that document how scholars adapted their courses from on-campus teaching to online teaching. Many approaches are innovative and creative, while some are not really new, at least from the perspective of media education. Still, many teachers with limited exposure to media-based or online teaching pre-pandemic broke new ground in their individual teaching. Of course, learning is an individual process. Nevertheless, expectations that university teaching would be fundamentally redesigned were almost inevitably destined for disappointment due to the pandemic’s suddenness, a lack of didactic knowledge, technical and organizational hurdles, and various other individual challenges. It is now clear that the emergency online semesters have permanently changed university teaching. Learning from both successes and failures, this article proposes the design and development of good (online) teaching for post-pandemic times. It bases its proposals on the documented experiences of teachers, on empirical data, and on three practical examples.
Titelbild: Educational Impulses for Redesigning (Online) Teaching in the Post-Pandemic World—A Discussion and Evaluation of Lessons Learned
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Ist das Kunst... oder kann das die KI? Zum Verhältnis von menschlicher und künstlicher Kreativität

Knaus, T., Merz, O. & Junge, T. (2024). Ist das Kunst.. oder kann das die KI? Zum Verhältnis von menschlicher und künstlicher Kreativität. Onlinezeitschrift Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2024(24), 1-24.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:30909
  • ISSN2190-4790
  • StichworteKünstliche Intelligenz; Medienpädagogik; Schulpädagogik; Lehre; Hochschullehre; Kreativität; Intelligenz <Soz>; Mediendidaktik; Spontaneität; Informatik; Medienkritik; Medienkompetenz; Expertensystem; Maschinelles Lernen; Ku
Abstract
Kreativität ist – neben kritischem Denken, Kommunikation und Kollaboration – eine der vier sogenannten 21st Century Skills sowie eine der zentralen Leitkategorien der Medienpädagogik: Das Motto „kreativ und kritisch mit Medien“ beflügelt sowohl Ansätze der medienpädagogischen Praxis als auch ihre konzeptionellen und theoretischen Arbeiten. Kreativität wird dabei als die Fähigkeit verstanden, neue Ideen zu entwickeln und gestalterisch oder schöpferisch tätig zu sein. In genau diese menschlichen Prozesse des schöpferischen Tätigseins mischen sich heute zunehmend nicht-menschliche – künstliche – Akteur*innen. Im aktuellen Diskurs steht Künstliche Intelligenz (KI) für ein multidisziplinäres Forschungsfeld, das im Wesentlichen durch die Informatik geprägt wurde und in dem wissensbasierte Systeme, das maschinelle Lernen und heute insbesondere das so genannte Deep Learning auf Basis künstlicher neuronaler Netze (KNN) im Fokus stehen. Dieses keineswegs neue Forschungsfeld hat in den letzten Jahrzehnten Anwendungen hervorgebracht, die bereits umfänglich Einzug in unseren Alltag gehalten haben. Hierzu gehören Expert*innensysteme, Sprachassistenten, Dialogsysteme wie Chatbots und Text-, Bild-, Musik- und Videogeneratoren sowie sensor- und kameragesteuerte (Industrie-) Roboter und selbstfahrende Fahrzeuge. Auf generativer KI basierende Anwendungen und Tools schreiben heute Balladen und Essays, erzeugen Bilder und Videos aus sprachlichen Beschreibungen, musizieren im Stile bekannter Künstler*innen und erstellen Filme. Sie integrieren sich heute also zunehmend in solche Prozesse, die als Ausdrucksformen typisch menschlicher Kreativität gelten. Was bedeuten diese Phänomene für das Verhältnis zwischen Menschen und Technik sowie für unsere Vorstellung von Kreativität? (DIPF/Orig.)
Titelbild: Ist das Kunst... oder kann das die KI? Zum Verhältnis von menschlicher und künstlicher Kreativität
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Künstliche Intelligenz und Pädagogik – ein Plädoyer für eine Perspektiverweiterung

Knaus, T. (2024). Künstliche Intelligenz und Pädagogik – ein Plädoyer für eine Perspektiverweiterung. Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2024(24), 1-34.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:30908
  • ISSN2190-4790
  • StichworteKünstliche Intelligenz; Erziehungswissenschaft; Medienpädagogik; Schulpädagogik; Bildung; Medienkompetenz; Mediatisierung; Digitalisierung; Kreativität; Intelligenz; Medienerfahrung; Technikgestaltung; Technikfolgenabschaetzung; KI
Abstract
In diesem Text begründet der Autor, warum die Pädagogik ihre theoretischen Bezüge und Praxisfelder um KI erweitern sollte. Die historisch-genealogische Sicht auf technische Medieninnovationen zeigt, dass Medien stets neue Möglichkeitsräume für Individuen und Gesellschaften angeboten haben. Diese neuen Möglichkeiten waren aber nie voraussetzungsfrei: So ermöglichte der Buchdruck zwar neue Bildungszugänge, erforderte zugleich aber alphabetisierte Leser*innen. In vergleichbarer Weise geben Social-Media-Plattformen potentiell allen Menschen eine öffentlich wahrnehmbare Stimme und vernetzen sie global, aber sie erfordern kritische Rezipient*innen. Um Menschen im Umgang mit ‚dieser revolutionären KI-Technologie‘ zu befähigen, werden aktuell beinah reflexartig ‚KI-Kompetenzen‘ gefordert. Der Autor fragt sich, wie Individuen mit einer KI kritisch und selbstbestimmt umgehen können, wenn wir das Gegenüber weder einschätzen noch beeinflussen können? Er fragt sich außerdem, ob mit (generativer) KI tatsächlich eine ‚Revolution‘ einhergeht und ob der Technologiebegriff hier passt. Die kritische Diskussion einiger Missverständnisse erscheint geboten. Dieser Text beleuchtet hierfür zunächst die grundlegenden Funktionsweisen KI-basierter Medien, skizziert deren gesellschaftliche Bedeutung und entfaltet sieben Argumente, warum sich die Pädagogik in Theorie und Praxis mit KI befassen sollte. (DIPF/Orig.)
Titelbild: Künstliche Intelligenz und Pädagogik – ein Plädoyer für eine Perspektiverweiterung
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Thomas Knaus im Gespräch mit... Caroline Grabensteiner

Knaus, T. & Grabensteiner, C. (2024). Thomas Knaus im Gespräch mit.. Caroline Grabensteiner. Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2024(24), 1-24.

Abstract
In Wien und in Frankfurt am Main fand dieses Gespräch statt – in den jeweiligen Heimatstädten und Wirkungsorten der beiden Medienpädagog*innen: Thomas Knaus lehrte als Gastprofessor an der Universität Wien, der akademischen Heimat seiner Gesprächspartnerin, und Caroline Grabensteiner erhielt im letzten Herbst einen Ruf an die Goethe-Universität in Frankfurt am Main, der Homebase ihres Gesprächspartners. Im Laufe des Gesprächs entdecken die Professorin und der Professor weitere Gemeinsamkeiten neben ihrer Begeisterung für medienpädagogische Themen in Lehre und Forschung. Möglicherweise ist es auch kein so weiter Schritt von qualitativ-rekonstruktiven Methoden, der konstruktivistischen Grounded Theory Methodology und der kreativen Mediengestaltung zur nachhaltigen Renovierung alter Häuser? Immerhin sind sich beide Gesprächspartner*innen darin einig, dass Medienbildung am besten im (Medien-)Handeln gelingt. In der verschriftlichten Unterhaltung besprechen sie Fragestellung, Methode sowie die Erkenntnisse der qualitativ-rekonstruktiven Studie zum Medienhandeln von Schüler*innen, für die Caroline Grabensteiner den Dissertationspreis der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft – DGfE erhalten hat. Dabei finden die Erziehungswissenschaftlerin und der Erziehungswissenschaftler weitere Parallelen und Querverbindungen ihrer Arbeiten und Forschungsinteressen.
Titelbild: Thomas Knaus im Gespräch mit... Caroline Grabensteiner
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Warum KI kein Hype ist und die Medienpädagogik sich damit befassen sollte

Knaus, T. (2024). Warum KI kein Hype ist und die Medienpädagogik sich damit befassen sollte. merz | medien + erziehung, 68(3), 21-30.

Abstract
Wer mit generativer KI schon Erfahrungen sammeln konnte, erahnt, dass KI unsere Welt verändern wird. Dass diese Veränderungen aber mehr Evolution als Revolution sind, soll dieser Text zeigen. KI ist kein ‚Hype‘, sondern ein etabliertes Forschungs- und Praxisfeld. Und außerdem die Fortsetzung des gesellschaftlichen Metaprozesses Digitalisierung – dem sich die Medienpädagogik in Forschung und Praxis bereits widmete. Im Text werden die grundlegenden Funktionsweisen KI-basierter Techniken beleuchtet, deren gesellschaftliche Bedeutung skizziert und es wird argumentiert, warum KI ein Thema für die Medienpädagogik sein sollte. (DIPF/Orig.)
Titelbild: Warum KI kein Hype ist und die Medienpädagogik sich damit befassen sollte
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50 Jahre Medienkompetenz und kein bisschen weiter?

Knaus, T., Merz, O. & Junge, T. (2023). 50 Jahre Medienkompetenz und kein bisschen weiter? Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2023(23), 1-20.

Abstract
Was brauchen Menschen eigentlich, um in einer von (digitalen) Medien geprägten Welt gesellschaftlich handlungsfähig zu sein? Angeregt und beeindruckt von den zahlreichen neuen Leitbildern und Bindestrich-Kompetenzen wie Informations- und Nachrichtenkompetenz (vgl. Meßmer et al. 2021), digitale (Grund-)Bildung (vgl. u. a. Swertz 2018), digitale Mündigkeit (vgl. Bleckmann 2012), digitale Souveränität (vgl. Bettinger/Reißmann 2022), informationelle Selbstbestimmung (vgl. u. a. Albers 2015), informatische Bildung (vgl. u. a. Humbert 2011), Computational Thinking (vgl. Wing 2006), Digital Literacy (vgl. u. a. Buckingham 2007), Data Literacy (vgl. u. a. Van Audenhove et al. 2020) oder DigComp (vgl. u. a. Vuorikari/Kluzer/Punie 2022), stellten wir in unserem Call for Papers für die nun vorliegende 23. Ausgabe der Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM diese Frage erneut zur Diskussion. Immerhin befasst sich die Medienpädagogik – man glaubt es kaum – bereits seit fünf Jahrzehnten mit dieser Frage! Anlässlich des fünfzigsten Jubiläums von Dieter Baackes Habilitationsschrift widmen wir uns in der aktuellen Ausgabe der LBzM dem tradierten medienpädagogischen Leitbild, der Medienkompetenz – vor dem Hintergrund des digitalen Wandels.
Titelbild: 50 Jahre Medienkompetenz und kein bisschen weiter?
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Aktive Medienarbeit als Vorbild – Handlungsorientierte Ansätze zur Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung

Knaus, T., Schmidt, J. & Merz, O. (2023). Aktive Medienarbeit als Vorbild – Handlungsorientierte Ansätze zur Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung. merz | medien + erziehung, 67(3), 42-49.

Abstract
Wie Medien auch, ist (digitale) Technik dank ihrer prinzipiellen Offenheit und Plastizität grundsätzlich gestaltbar und bietet daher erfahrungs- und handlungsorientierte Zugänge geradezu an. Die Ansätze des produktiven Technikhandelns wie der des medienpädagogischen Makings ermöglichen aber nicht nur den kreativen Umgang mit digitalen Tools und Werkstoffen, sondern auch die kritische Reflexion des dabei Erlebten. Im Beitrag führen die Autor*innen konzeptionell in das produktive Medien- und Technikhandeln ein und begründen anhand exemplarischer Einblicke in eine laufende qualitative Studie, warum diese von der Aktiven Medienarbeit inspirierten pädagogischen Ansätze die praktische Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung ermöglichen können.
Titelbild: Aktive Medienarbeit als Vorbild – Handlungsorientierte Ansätze zur Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung
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Emotions in Media Education

Knaus, T. (2023). Emotions in Media Education. Social Science & Humanities OPEN – SSHO, 8(1), 1-6.

Abstract
This article introduces an area of interdisciplinary research in the intersection of education science, media studies, communication studies and media psychology. The article views media as learning objects, teaching media and learning tools in a socially networked environment, and examines the relationship between emotions and media in educational practice. The practical examples presented and theoretically analysed in this article also demonstrate how digital media in educational contexts draw on emotions to foster processes of reflection and action-oriented learning. Learners are activated by teaching and learning media which have a connection to their lifeworlds, and by active media work and working methods which are based on interactionist and constructivist theories. These may also contribute to the acquisition of wide-ranging competence experience and support learners' social relatedness and participation.
Titelbild: Emotions in Media Education
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Ich machʼ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt – Medien- und Technikgestaltung als Artikulation

Knaus, T. & Schmidt, J. (2023). Ich machʼ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt – Medien- und Technikgestaltung als Artikulation. MedienPädagogik – Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung, 2023(56), 1-36.

Abstract
Kommunikation ist grundlegende Voraussetzung für gesellschaftliche Handlungsfähigkeit. Aufgrund des digitalen Wandels kommunizieren Individuen nicht nur vermehrt mit und innerhalb digitaler Medien, sondern können sich auch zunehmend mittels der Gestaltung medialer und digitaler Artefakte artikulieren. In diesem Beitrag widmen wir uns dem Gestalten von Medien und Technik als erweiterte Form menschlicher Artikulation. Im Rahmen einer medienethnografischen Studie auf Basis des Frankfurt-Dreiecks als Referenzrahmen spürten wir den neuen Artikulationsformen nach, die digitale Medien und Technik anbieten. Die Auswertung zeigt, dass diese neuen Artikulationsformen von den meisten Proband:innen (noch?) nicht umfänglich genutzt werden – zumindest nicht in allen möglichen Dimensionen. Technische Artikulationsfähigkeit als Erweiterung individueller Handlungskompetenz ist offenbar keine ‹angeborene› menschliche Befähigung, sondern eine Kompetenz, die erlernt werden kann – etwa wie eine Sprache oder ein Musikinstrument. Wie auch Medienbildung können technische Artikulationsfähigkeiten pädagogisch gefördert werden – gleichermassen sollten sie es auch. Denn in einer digitalen Welt dient die pädagogisch angeleitete Ausprägung von Artikulationsfähigkeiten nichts Geringerem als dem Erhalt gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit. In der praktischen Arbeit in Makerspaces konnten wir beobachten, dass gerade die handlungsorientierten Ansätze Tinkering, Coding, Making oder Hacking zur gezielten Förderung der in diesem Beitrag exemplarisch identifizierten Artikulationsformen beitragen können.
Titelbild: Ich machʼ mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt – Medien- und Technikgestaltung als Artikulation
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Künstliche Intelligenz und Bildung: Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI? Ein kollaborativer Aufklärungsversuch

Knaus, T. & et AI (2023). Künstliche Intelligenz und Bildung: Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI? Ein kollaborativer Aufklärungsversuch. Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2023(23), 1-42.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:27904
  • ISSN2190-4790
  • StichworteMedienpädagogik; Hochschuldidaktik; Schulpädagogik; Künstliche Intelligenz; Dialogsystem; Arbeitsweise; Schule; Hochschule; Universität; Bildungspolitik; Digitale Medien; Mensch-Maschine-Kommunikation; Textproduktion
Abstract
Ursprünglich handelte es sich bei diesem Text um ein mittels textgenerierender KI verschriftlichtes Review des Vortrags "KI in Schule und Hochschule – Impulse aus bildungstheoretischer Perspektive", den der Humanautor dieses Beitrags im Rahmen der Ringvorlesung Kollaboration mit Kollegin KI – Kreativität und Innovation in der digitalen Arbeitsgesellschaft des Fraunhofer IAO und dem IAT an der Universität Stuttgart gehalten hat. Sowohl bei dem Vortrag als auch bei dem nun vorliegenden Text war Künstliche Intelligenz (KI) also nicht nur Gegenstand, sondern auch Co-Autor*in: KI-basierte Text- und Bildgeneratoren wirkten bei der Erstellung der Vortragsfolien und der ersten Entwürfe dieses Texts mit. Am Ende blieb dann aber nur sehr wenig von diesen Erstentwürfen übrig. Dafür entstand ein umfänglicher, interdisziplinär ausgerichteter und ausführlich belegter Text zur Frage, wie KI unsere Gesellschaften und unseren Umgang mit Wissen beeinflusst und was das für uns, die Gesellschaft und das Bildungssystem bedeutet. Hierfür diskutieren der Humanautor und seine künstlichen Co-Autor*innen exemplarisch Potentiale und Herausforderungen der Arbeitswelt, Wissensproduktion sowie für Schule und Hochschule. In Ermangelung einer ‚Glaskugel‘ muss die konzeptionelle Analyse retrospektiv auf Basis von Beschreibungen historischer Transformationsprozesse erfolgen: Die Veränderungen, die KI-Werkzeuge heute für ‚geistige‘ Arbeit wie Recherche und Wissensproduktion mit sich bringen, werden mit denjenigen Veränderungen ins Verhältnis gesetzt, die im Zuge der Industrialisierung die Entwicklung der Maschinen für die körperliche Arbeit des Menschen bedeutete. Abschließend werden – aufbauend auf vier bekannten Fragen – Strategien erarbeitet, die eine gelingende Zusammenarbeit von Maschine und Mensch ermöglichen. Hierfür reflektierten die Autor*innen dieses Beitrags auch ihre eigene kritisch-konstruktive Zusammenarbeit.
Titelbild: Künstliche Intelligenz und Bildung: Was sollen wir wissen? Was können wir tun? Was dürfen wir hoffen? Und was ist diese KI? Ein kollaborativer Aufklärungsversuch
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Reflexion durch Aktion – Ansätze zur handlungsorientierten Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung

Knaus, T., Schmidt, J. & Merz, O. (2023). Reflexion durch Aktion – Ansätze zur handlungsorientierten Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung. Onlinezeitschrift Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2023(23).

Abstract
Ziel des in der Medienpädagogik etablierten Ansatzes der Aktiven Medienarbeit ist es, einen erfahrungs- und handlungsorientierten Zugang anzubieten und damit mediale Kommunikations-, Kritik- und Gestaltungsfähigkeiten zu stärken. In einer digital geprägten Gesellschaft ist dieses Ziel aktueller denn je, denn aufgrund der digitalen Basis aktueller Medien ‚kommunizieren‘ technologische Prinzipien und Muster sowie in digitale Technik eingeschriebene Werte und Normen stets mit. Was bedeutet dieses ‚Mit-kommunizieren‘ sowie die Erkenntnis, dass auch menschliche Kommunikation nicht mehr nur zwischen Menschen stattfindet, für das gesellschaftliche Miteinander, für Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsprozesse? Wie Medien auch, ist (digitale) Technik dank ihrer prinzipiellen Offenheit und Plastizität grundsätzlich gestaltbar und bietet daher erfahrungs- und handlungsorientierte Zugänge geradezu an. Die Ansätze des produktiven Technikhandelns wie der des medienpädagogischen Makings ermöglichen aber nicht nur den kreativen Umgang mit digitalen Tools und Werkstoffen, sondern auch die kritische Reflexion des dabei Erlebten. In unserem Beitrag führen wir konzeptionell in das produktive Medien- und Technikhandeln ein und begründen anhand exemplarischer Einblicke in eine laufende qualitative Studie, warum diese von der Aktiven Medienarbeit inspirierten pädagogischen Ansätze die praktische Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung ermöglichen können.
Titelbild: Reflexion durch Aktion – Ansätze zur handlungsorientierten Förderung einer um digitaltechnische Dimensionen erweiterten Medienbildung
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Thomas Knaus im Gespräch mit... Gerhard Tulodziecki

Knaus, T. & Tulodziecki, G. (2023). Thomas Knaus im Gespräch mit.. Gerhard Tulodziecki. Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik – LBzM, 2023(23), 1-23.

  • Linkpedocs.de/frontdoor.php/...
  • DOIhttps://doi.org/10.25656/01:27906
  • ISSN2190-4790
  • StichworteMedienpädagogik; Schulpädagogik; Lernen; Informatik; Digitale Medien; Handlungstheorie; Handlungsorientierung; Kommunikation; Kompetenz; Medienkompetenz; Künstliche Intelligenz; Dialogsystem; Lehrerbildung; Interview
Abstract
Gerhard Tulodziecki (Universität Paderborn) ist bereits seit vielen Jahrzehnten einer der zentralen Akteure der Medienpädagogik. So geht beispielsweise das Konzept einer handlungs- und entwicklungsorientierten Medienpädagogik für die Schule auf ihn zurück. Auch nach seiner Emeritierung beteiligt er sich weiterhin sehr aktiv am medienpädagogischen Diskurs. Dies zeigt nicht zuletzt auch sein aktueller Beitrag für die vorliegende Ausgabe der LBzM. In den letzten Jahren hat er sich verstärkt der handlungstheoretischen Fundierung (medien-)pädagogischer Konzepte gewidmet und kürzlich auch ein weiteres Buch hierzu veröffentlicht. Um dieses Buch ging es im Gespräch mit Thomas Knaus – aber nicht nur: In dem freundschaftlich-kollegialen Austausch der beiden Medienpädagogen werden auch ganz aktuelle Medien- und Technikentwicklungen erörtert. In diesem Zuge greifen die beiden Kollegen auch gegenwärtige Diskussionen über KI-basierte Dialogsysteme und Textgeneratoren auf und beleuchten die mit ihnen verbundene gesellschaftlich-kulturelle Bedeutung nicht nur aus ihrer fachlichen Sicht als Medienpädagogen, sondern aufgrund ihrer technisch-informatischen Expertise auch multiperspektivisch. Dabei kommen die beiden Gesprächspartner auch auf mögliche Standortbestimmungen und Herausforderungen für die Medienpädagogik als Disziplin zu sprechen – passend zum Schwerpunkt unserer aktuellen Ausgabe auch im Hinblick auf gegenwärtige Kompetenzdiskurse.
Titelbild: Thomas Knaus im Gespräch mit... Gerhard Tulodziecki
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It's the (inter)action, stupid! Einsam? Gemeinsam! ...über gute Lehre nachdenken

Knaus, T. (2022). It's the (inter)action, stupid! Einsam? Gemeinsam! ..über gute Lehre nachdenken. In: Knaus, T., Merz, O. & Junge, T. (Hrsg.), Lehren aus der Lehre in Zeiten von Corona – Mediendidaktische Impulse für Schulen und Hochschulen (S. 263-275). München: kopaed.

Abstract
Seit nunmehr knapp zwei Jahren befinden wir uns – von kurzen Pausen ‚in Präsenz‘ mal abgesehen – notfallbedingt im Onlinemodus: Wir leben noch mehr als je zuvor im Netz, Lehren in WebEx und ZOOM, erledigen Verwaltungs- und Gremienarbeit im Homeoffice, halten Vorträge und besuchen (internationale) Tagungen ohne verspätete Bahnfahrten und klimaschädliche Flüge. Geforscht wurde ohnehin schon lange medial-vernetzt, im Homeoffice, in der DB Lounge, im ICE oder sonst wo. Warum haben die Hochschulen und Universitäten auf Online-Semester umgestellt und dadurch einen wichtigen Beitrag zum Gesundheitsschutz geleistet? Weil sie es mussten. Aber auch weil sie es konnten! Im Gegensatz zu zahlreichen anderen gesellschaftlichen Bereichen, in denen physischer Kontakt ‚systemrelevant‘ ist. Die Online-Semester wurden von vielen als Herausforderung – teilweise sogar als Zumutung – empfunden: Die praktischen Fächer vermissten ihre Werkstätten, Labore und Exkursionen, die performanten Fächer ihre Proberäume, Sporthallen und Ateliers. Müsste bei so viel Schatten nicht irgendwo Licht sein? Und tatsächlich: Die technischen Probleme waren binnen eines Semesters beseitigt, das erste Fremdeln mit der unbekannten Technik irgendwann überwunden und die didaktischen Grenzen der virtuellen Begegnung erkannt – sofern keine fachlichen oder strukturellen Hindernisse bestanden, konnten wir weiterarbeiten, lehren und forschen und dabei sogar neue Mög-lichkeiten entdecken. Zu diesen Möglichkeiten digital-vernetzter Medien gehören hochschulübergreifende Lehr-Veranstaltungen, internationale Seminare und virtuelle Kaminabende, klima-freundliche Vortragsreisen und Tagungsbesuche – auch darum geht es in diesem kurzen essayistischen Beitrag. (DIPF/Orig.)